Fahrzeuge der Marke Maybach zählen zu den Präziosen der Automobilgeschichte. Ganze 1 800 Exemplare dieser majestätisch wirkenden Fahrzeuge sind zwischen 1920 und 1941 in Friedrichshafen am Bodensee entstanden, nur etwa 160 „Maybäche“ haben die Jahrzehnte überlebt.
Mehr als zehn Prozent dieses Weltbestandes stehen in Neumarkt in der Oberpfalz. Dort haben Anna und Dr. Helmut Hofmann nicht nur 16 Exemplare dieser edlen Stücke zusammengetragen, sondern machen sie in ihrem weltweit einzigartigen Markenmuseum auch der Öffentlichkeit zugänglich.
Aus ihren privaten Mitteln heraus haben sie zudem ein historisches Fabrikareal zu einem stilgerechten und modernen Museum weiterentwickelt.
Hier haben nicht nur die Autos ihren Platz gefunden, sondern auch Motoren, Getriebe und Achsen sowie geschichtliche Dokumentationen, Modelle und Kurzfilme rund um die Marke (und um die Familie) Maybach.
Frau Hofmann gründete 1997 die „Anna-Stiftung“ und ist seitdem deren Geschäftsführerin. Ziel der Stiftung ist es, Not vor Ort zu lindern und hilfsbedürftige Kinder und Jungendliche vor allem in den Bereichen Bildung, Ausbildung und Arbeit zu unterstützen. Dabei arbeitet die Stiftung eng mit verschiedenen Vertretern der Kinder- und Jugendhilfe, mit Schulen und Beratungsstellen zusammen.
2006 initiierte Frau Hofmann das Projekt „Rückenwind“, das Jungendlichen der Abschlussjahrgänge an Hauptschulen dabei hilft, Schwierigkeiten beim Übergang von der Schule in den Beruf zu überwinden. Daneben werden Ausbildungsbeihilfen gewährt und Hilfen bei Betreuungs- und Schulproblemen angeboten.
Darüber hinaus engagiert sich Frau Hofmann gemeinsam mit ihrem Ehemann bei der Pflege von Kulturgütern.


